« / » »|
les impressions d'une idée bien gardée
Abfahrt
(Thun)
Das Bett ruft nach 90km und diversen Wetterwechseln
(Cortaillod, NE)
Fleurier, NE
Ob da noch je ein Zug kommt? PS: Ja.
(nahe Les Gauffres, FR. FR wie «La France»)
Mutterseelenalleine bei den «Tourbières de Frasne»
Nun, ja...
(Irgendwo im Nirgendwo. PS: ca. 5km im Rücken des Fotografs befindet sich dessen Kompass in einer kleinen Waldeinfahrt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme und lange danach ahnt er noch nichts.)
Tag 4 a.k.a. «Die lange Suche nach dem Kompass, einem Zimmer unter 160€, Coq au vin, Chêvre chaud, und das Widerstreben gegen das Bestellen von Schnecken»
(Beaune)
Mittagspause am See in einen Park mit Trinkwasser. Brunnen gibt es so gut wie keine. Die Strecken sind menschenleer und es ist erstaunlich, wie schwierig es ist, an Wasser zu kommen.
(Autun)
Die nicht enden wollende (aber eigentlich schöne) Berg- und Talfahrt im Parc Régional Naturel du Morvan. Über 1000 Höhenmeter hoch, fast 800 runter. Auf einer Strecke von 34 Kilometern und mit bereits 50 in den Beinen.
(D970 von Autun nach Châteaux-Chinon)
Zwischenbilanz. Abends, nach einem ausgiebigen Waschgang, einem Stadtrundgang und reichlich leckerem Essen.
(Châteaux-Chinon)
Blick aus dem Dorf auf die Reiseroute der nächsten Tage.
(Château-Chinon)
Spätabends im Dorf
(Château-Chinon)
Parc Floral
(Apremont-sur-Allier)
Mittagspause an der Allier (am Allier?)
(Le Veudre)
Tumbleweed, anyone?
(Forêt de Troncais)
Die D1? D. 1? Ich muss mich ziemlich im Zentrum Frankreichs befinden.
Das Château Meillant wurde nie verkauft, sondern nur in der Familie weitergegeben. Momentan gehört es einem 75-jährigen Herrn, der zwar nicht mehr darin wohnt, aber gerne dazu schaut.
(Meillant)
Die «Abbey de Noirlac» wird zwar nicht mehr bewohnt, dafür aber umso besser touristisch und kulturell belebt. Per Zufall durfte ich im Haus einer Verantwortlichen übernachten (gleich nebenan) und heute mutterseelenalleine die gigantischen Räume besichtigen.
Vor der Abfahrt vom Schloss Pellebuzan - «Der Bussard auf dem Felsen». Die spontane Entscheidung, dem Strassenschild zu folgen und da zu übernachten hat sich gelohnt. Plus, der Drucker und das Excel-Sheet des Gastgebers sind jetzt wieder in Ordnung.
(Pellebuzan)
Irgendwo.
Ich habe den Eindruck, hier liesse es sich gut einen Tag verweilen. Zack, Unterkunft suchen.
(Montmorillon)
Nur so viel: Es scheint das Epizentrum für Makronen zu sein und es stehen überall alte Druckpressen. On verra.
(Montmorillon)
Auf dem obligaten, ausgiebigen Morgenspaziergang durch alle Gassen.
(Montmorillon)
Ruhetag ist auch Überblickgewinnungstag.
Das Klima und damit die Windgeschwindigkeiten verändern sich deutlich. Mit 20-30km/h Rückenwind geht's flott über die super präparierten, leeren Nebenstrassen.
(bei Chaâteau-Garnier, glaubs)
Pardon, Monsieur, ist da neben Ihnen noch ein Platz frei? Ein «Roter Vari» gönnt sich ein Mittagsschläfchen.
(«Vallée des Singes», Romagne)
Essenszeit. Alle strömen über Seile, Leitern (oder natürlich Bäume) zur netten Frau mit dem Chübeli voller Obst. So auch dieses Totenkopfäffchen.
(«Vallée des Singes», Romagne)
Hunderte, wenn nicht tausende Kanäle durchziehen den gesamten «Parc Interrégional du Marais poitevin», der von der Atlantikküste bis weit ins Landesinnere dringt. Der östliche Teil ist romantischerweise mit Ruderbooten befahrbar und trägt den Übernamen «Grünes Venedig».
(Coulon)
Ebbe bei meiner Ankunft an der flach abfallenden Küste (die Klippen auf dem Festland ausgenommen). Flut in meiner Motivation, die «Île de Ré» zu erreichen. PS: Die 40-50km/h Windböen dürfen Sie sich dazudenken.
(Esnandes)
Nahe «La Rochelle». In der Ferne erkennt man die gigantische Brücke auf die «Île de Ré» führt.
(La Rochelle)
Angekommen auf der «Île de Ré» und erst mal ein neues Fahrradschloss gekauft, welches bei Esnandes (siehe vorletztes Bild) aufgrund ungewöhnlich starken Winden und damit verbundenen Fahrrad-«Übungen» verloren ging.
(Rivedoux-Plage, Île de Ré)
Wie so oft von aussen unauffällig, von innen gastfreundlich, modern und gemütlich: die Gastzimmer (Chambres d'hôtes). Dieses hier liegt glücklicherweise nahe am geografischen Zentrum der Insel. Perfekt, um mit reduziertem Ballast die ca. 25km lange Insel zu erkunden.
(Le Bois-Plage-en-Ré, Île de Ré)
Kilometerlange Strände und tieftürkises Meer. Probeliegen ist angesagt.
(Île de Ré)
Ein Segler zieht weit vor dem historischen Leuchtturm «Phare des Baleines» vorbei. Der Leuchtturm markiert das westliche Ende der Insel und den westlichsten Punkt meiner Reise.
(Phare des Baleines, Île de Ré)
Auf dem Weg zurück zum Gastzimmer glitzern tausende Salzbecken in der Abendstimmung. Hier wird bald Salz und auch Fleur de Sel gewonnen. In Handarbeit. Man vergisst und «verradelt» die Zeit etwas, weil es so lange hell ist und nach 22:00 Uhr etwas zu Essen zu finden, gestaltet sich dann doch etwas abenteuerlich. Ein netter Koch im Dorf zeigt Erbarmen und zaubert noch rasch ein paar Tapas auf den Tisch.
(Île de Ré)
Die geschichtsträchtige Hafeneinfahrt von La Rochelle mit den drei Türmen. Diese dienten seit dem Mittelalter als Leuchtturm, Gefängnis, Kontroll-, Verlade- und Zollstationen (in diversen Kombinationen und Reihenfolgen).
(La Rochelle)
An Bord der «Hermione», einer Fregatte, die originalgetreu nachgebaut wurde - soweit möglich mit den ursprünglichen Werkzeugen und Materialien. Das Original wurde in knapp einem Jahr erbaut, die Replika in 15 (!). Seit 2014 ist sie mit Teams aus Profis und Laien weltweit unterwegs und momentan glücklicherweise in Rochefort stationiert.
(Rochefort)
Fischerhäuser an den Klippen bei «Meschers» an der Gironde.
(Meschers sur Gironde)
Überblick der letzten Kilometer - La Rochelle, Rochefort und Meschers an der Gironde, welche bis nach Bordeaux führt. Die Gironde ist extrem breit (an dieser Stelle), gilt aber als Fluss und darf daher am Ufer bebaut und verkauft werden.
Mit einer solchen Aussicht steht man gerne auf. Auf meinem Balkon, Blick nach Süden auf die Gironde. Das härzige 6-Zimmer-Hotel hat - ganz wichtig - eine eigene Crêperie.
(Meschers sur Gironde)
Ich wollte versuchen, die nächsten 120km an einem Stück zu fahren. Zägg. Bordeaux. Gerade als ich die Brücke passierte (im Hintergund), fielen die ersten Regentropfen.
(Bordeaux)
Place du Parlament mit einem «Reflection Pool», wie ich sie immer öfter antreffe in Europas Städten.
(Bordeaux)
... und plötzlich befinde ich mich auf einer Schnellstrasse (Tempolimit 110km/h). Also riskiere ich entweder 2km auf der Schnellstrasse, bis ich die nächste Landstrasse nehmen kann, oder fahre einen 12km Umweg durch die Sandpisten der Pinienzuchten. Keine Frage. Plan «Sand».
(Parc Régional Naturel des Landes de Gasgogne)
Achtung, der Eindruck täuscht! In der Ferne blinzelt mir das Ziel - die «Dune de Pyla» zu. Jedoch wird das Kap und die Düne (auf dem Festland) durch einige Kilometer Meer getrennt.
(Cap Ferret)
Die Region um «Arcachon», das «Cap Ferret» und die «Dune de Pyla». Bei der Schreibweise des Namens dieses grössten Sandhaufens Europas sind sich übrigens nicht einmal die Franzosen einig.
Die Fähre nach Arcachon fährt vor. Im Hintergrund Arcachon im dunstigen Mittagslicht. Jetzt schnell noch eine Caramel-Crêpe zum Frühstück und dann geht's auf zum letzten Städtchen vor dem endgültigen Ziel.
(Bélisaire, Cap Ferret)
Blick Richtung Südosten. Die Rückseite des Sturms von gestern ist immer noch aktiv über dem französischen Festland. Ich treffe auch zwei Rentner aus Murten, die seit 6 Monaten mit den Fahrrädern Richtung Spanien unterwegs sind. :)
(Bélisaire, Cap Ferret)
Nach der Überfahrt. Ab hier kenn' ich es. :)
(Arcachon)
Wenn wir schon ein paar Tage zu früh da sind, können wir uns ja auch noch etwas umschauen. Ebbe an der flach abfallenden Küste: Immer noch ein ungewönhnlicher Anblick für Landratten wie mich.
(La Teste de Buch)
Das Terrain wird wieder (in einem erträglichen Mass) hügelig. Ein Plus sind sicher die sonnigen 18-21°C (Schweiz: 5-13°C). Noch einen Tag Strände besuchen und Karten schreiben bis zum Zieleinlauf...
(bei Arcachon)
Die letzten Meter.
Der fliegende Wechsel nach der Ankunft auf der Dune de Pyla.
Der Sonnenuntergang über den Pinien. Ein guter Zeitpunkt, die Reisedokumentation vorerst abzuschliessen. :)
(Dune de Pyla)